Bezeichnung: Basiselemente der Theaterpädagogik

Ziel: Verbesserung der Ausdrucks- und Kommunikationsmöglichkeiten der BFS durch theaterpädagogische Verfahren. Am Ende sollen die Teilnehmer erste Antworten auf folgende Fragen bekommen haben: Wie beginne ich ein szenisches Spiel?, Wie wird aus einzelnen Spielern eine Gruppe?, Wie bringe ich eine Gruppe in Bewegung?, Wie komme ich vom Text zur Szene?, Wie bringe ich den Körper ins Spiel?, Wie können Gefühle glaubwürdig ausgedrückt werden?

Inhaltlicher Umfang:
- Förderung der Fremd- und Eigenwahrnehmung
- Konzentrationsübungen
- Rhythmus als Darstellungselement
- Übungen zur Körperarbeit
- Unterschiedliche Ansätze für die Rollenarbeit/Bewegungstheater - Spielen mit und Umsetzen von Texten
- Atem und Stimme
- Zusammenspiel von Rollen mit unterschiedlichem Status
- Wechselwirkungen zwischen Körperhaltung, Bewegung und Gefühl - Reflexion der Rolle des/der Anleitenden

Beschreibung: Die geplante Zusatzqualifikation bedient sich neurowissenschaftlicher und pädagogischer Erkenntnisse, um Freude und Ehrgeiz beim Lernen durch Handeln / Experimentieren bei den Schülern zu wecken. Im Mittelpunkt steht dabei die „Körperwerkstatt". Die Schüler erwerben Fähigkeiten und Fertigkeiten, um ihren Körper bewusst ins Spiel zu bringen und Gefühle glaubwürdig auszudrücken. Sie erleben besonders beim szenischen Spiel die Wechselwirkung zwischen Körperhaltung, Bewegung und Gefühl. Über das szenische Spiel können insbesondere Ausdruck und Kommunikation geschult werden, gleichzeitig wird aber auch die Beobachtungsfähigkeit trainiert durch die Förderung der Fremd- und Eigenwahrnehmung.
Der Einsatz dieser Lernmethoden bedeutet ebenfalls, dass die Schüler gegenseitige Achtung entwickeln und andere Standpunkte als Bereicherung erleben.
Weiterhin erlernen die Schüler verschiedene Varianten der darstellenden Kunst, um diese perspektivisch in die Praxis integrieren zu können.
Die BFS arbeiten zukünftig mit Menschen aller Altersgruppen, Schwerpunkte sind aber die Einsatzgebiete der Kindereinrichtungen und die Einrichtungen der Altenpflege. In diesen Einsatzgebieten ist es von Vorteil, wenn die BFS in der Lage sind theaterpädagogische Projekte zu leiten, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Möglichkeiten zum Spannungsabbau anzubieten.